Die schriftliche Heilpraktiker Überprüfung von März 2025 war für die meisten Prüflinge anspruchsvoll. Auch hier kamen wieder die „Klassiker-Fragen“ zu den Themen ADHS, Bipolare Störung, Substanzen, Suizidalität und Fragen zu Elementarfunktionen. Manche rechtliche Frage konnte kniffig sein, so wie die Zustimmung zur Behandlung von Minderjährigen bei Geschiedenen und die Frage zu den Vorgängen im Gehirn bezüglich der Neurotransmitter und dem Aufbau des Gehirns.
Fragen aus den Randbereichen des HP* Psychotherapie: Vor allem Bezug zu körperlichen Erkrankungen im März 2025
Neu war die Frage zur therapeutischen Ich-Spaltung bei der Psychoanalyse. Ebenfalls neu waren die Fragen zur Fetalen Alkoholspektrumstörung (Fetal Alcohol Spectrum Disorder, FASD) und Fibromyalgie. Auffällig war, dass keine der Fragen einen Bezug zur ICD-10 aufwies und erwartungsgemäß keine Frage zur ICD-11 Klassifikation gestellt wurde.
Vom Textniveau waren die Fragen nicht so sehr textlastig wie im Oktober 2024. Fragen mit Verneinungen wurden seltener gestellt als in der vorigen Prüfung. Vom Anspruchsniveau war die Prüfung im gehobenen Mittelfeld angesiedelt und für die meisten Prüflinge knapp aber doch machbar. Es hat sich gezeigt, dass insbesondere im Kernwissen Sicherheit gefragt war, um sichere Punkte zu sammeln für mögliche „Fehltritte“ bei den neuen Fragen.
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