Die schriftliche Überprüfung von Oktober 2026 erschien recht umfangreich und textlastig. Dazu trugen unter anderem die vielen gestellten Fallbeispiele bei (Diagnostik bzw. diagnostisches Wissen) bei, in denen sich die Prüflinge in eine neue klinische Situation hineinversetzen und wesentliche Informationen herausarbeiten mussten. Dies verlangte einiges an Konzentration.
Auffallend war, dass es sehr viele Einfach- und Mehrfachauswahlaufgaben gab. Einige anspruchsvolle Fragen zur neurologischen und organischen Differenzialdiagnostik kamen vor, aber auch viele gut lösbare Grundlagenfragen. Zwei Fragen hatten direkten ICD-10 Bezug (die ICD-11 spielte weiterhin keine Rolle für die schriftliche).
Fokus auf Gefahrenabwehr: schriftliche Prüfung Oktober 2026
Inhaltlich waren das sichere Erkennen von Notfallsituationen und organischen Ursachen sowie das angemessene therapeutische Vorgehen wichtig. Die Prüfung selbst war für die meisten Prüflinge gut machbar und erschien größtenteils fair.
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