Die schriftliche Heilpraktikerüberprüfung von März 2026 wurde von den Teilnehmenden hinsichtlich des Schwierigkeitsgrades unterschiedlich bewertet, mit Einschätzungen zwischen anspruchsvoll und fair. Auffällig war, dass im Vergleich zu den vorigen Prüfungen erneut Fragen mit Bezug zur ICD-10 enthalten waren. Zudem lag ein Schwerpunkt auf deklarativem Wissen in Form von Faktenabfragen.
Drei Fragen behandelten Persönlichkeitsstörungen. Die Aufgaben waren insgesamt wenig textlastig; vermehrt traten Einfach- sowie Mehrfachauswahlfragen (mit zwei richtigen Antworten) auf. Zum Themenbereich Depression bzw. affektive Störungen wurden vergleichsweise viele Fragen gestellt.
Neue Fragen in der März 2026 Prüfung für Heilpraktiker Psychotherapie
Wie in den vergangenen Prüfungen, enthielt auch die März 2026 Prüfung neue Inhalte: So wurde etwa das Vulnerabilitäts-Stress-Modell abgefragt, das die Entstehung psychischer Störungen als Zusammenspiel von individueller Vulnerabilität und äußerer Belastung beschreibt. Ebenso wurde der Begriff der Einwilligungsfähigkeit aus der Rechtspsychologie thematisiert.
Im Unterschied zu den letzten Prüfungen wurden keine spezifischen Fragen zu somatischen Ursachen psychischer Erkrankungen gestellt. Therapieverfahren sowie Themen der Kinder- und Jugendpsychiatrie kamen gar nicht dran. In zwei Fällen lag der Fokus auf der Identifikation der falschen Antwort. Manche Fragen bzw. Auswahlantworten waren etwas spitzfindig. Insgesamt erscheint die Prüfung im Vergleich zu den letzten drei Durchgängen als fair.
Einige Gesundheitsämter haben die Antwortoptionen geringfügig verändert oder deren Reihenfolge angepasst, was zu Abweichungen an den bisher öffentlichen Lösungsschlüsseln führen kann.
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